Schulordnung

Die Schulkonferenz und die Gesamtlehrerkonferenz der GS Seißen haben nachfolgende Schulordnung beschlossen. Sie tritt zum 10.09.2012 in Kraft.

Leitgedanken

Wir alle gehören zur Grundschule Seißen: SchülerInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen, AG-LeiterInnen, unsere Hausmeisterin und Reinigungs-kraft.
Wir sind eine Schule, in der viele Menschen zusammen leben und arbeiten, in der wir miteinander lernen. Wir alle sind verantwortlich für die Gestaltung des Schullebens.

Wir halten zusammen.
Wir wollen, dass alle gerne zur Schule kommen. Wir sind freundlich und rücksichtsvoll zueinander und helfen uns gegenseitig.

Wir sind alle verschieden an Herkunft, Aussehen, Begabung und Geschlecht.
Diesen Reichtum wollen wir achten und nutzen. Deshalb gehen wir respektvoll miteinander um.
Wir wollen, dass niemand Angst vor anderen haben muss. Streitig-keiten versuchen wir fair zu lösen.

Wir übernehmen Verantwortung für die Welt um uns herum.
Unsere Schule ist eine große Wohnung für uns alle. Wir halten sie sauber. Mit der Einrichtung und allen Materialien gehen wir sorgfältig und sparsam um. Pflanzen und Tiere schützen wir.

Wir wollen einen erfolgreichen Schultag.
Während des Schultages sollen die Kinder Grundlagen erwerben, die ihnen helfen, das tägliche Leben zu bewältigen und die Welt zu verstehen.
Jedes Schulkind ist verpflichtet, das Unterrichtsangebot wahrzunehmen, seine Fähigkeiten zu nutzen und seine Fertigkeiten auszubauen. Alle haben das Recht, ungestört zu arbeiten.

Schulordnung

In unserer Schule treffen sich jeden Tag viele Menschen auf engem Raum. Damit sich alle hier wohl fühlen können, wollen wir auf einander Rücksicht nehmen.
Deshalb vereinbaren wir folgende Schulordnung:

Wir sorgen für ein freundliches Miteinander.
Wir sind höflich und grüßen einander.
Wir ärgern niemanden durch beleidigende Ausdrücke.
Wir achten das Eigentum des anderen.
Wir schließen niemanden aus der Gemeinschaft aus.

Wir vermeiden Unfälle.
Wir rennen, drängeln und stoßen nicht.
Wir halten uns nicht auf Treppen auf.
Wir klettern nirgends hoch.
Wir werfen nicht mit Schneebällen oder Steinen.
Eisflächen auch am Brunnen betreten wir nicht.
Auf den Eisenketten schaukeln wir nicht.

Wir lösen Probleme.
Wir lassen andere Kinder spielen und stören sie nicht.
Wenn mich jemand ärgern will, versuche ich mich zu beruhigen, wegzuhören oder wegzugehen.
Wenn es mir zu viel wird, sage ich: "Hör auf!" oder "Stopp!".
Wenn zu mir jemand "Stopp!" sagt, höre ich auf.
Wenn wir es alleine nicht schaffen, holen wir Erwachsene zu Hilfe.

Wir sorgen für einen geordneten Ablauf von Unterricht.
Wir kommen pünktlich zur Schule.
Wir betreten das Schulhaus und unser Klassenzimmer leise.
Wir gehen sorgsam mit allen Arbeitsmaterialien, Spielen und Spielgeräten um.
Wir haben alle Materialien, die wir für den Unterricht brauchen, dabei.
Wir zeigen unseren Eltern regelmäßig Nachrichten aus der Schule und bringen Rückmeldungen schnell wieder zurück.
Alles, was stört oder mich und andere gefährdet, lassen wir zu Hause.
Wir halten die vereinbarten Grenzen im Schulgebäude und auf dem Schulhof ein.

Wir halten Schulhaus und Schulgelände sauber.
Müll werfen wir in den richtigen Behälter.
Wir achten besonders auch in den Toiletten auf Sauberkeit.
Unsere Klassendienste, aber auch jedes Kind, sorgen dafür, dass unser Klassenzimmer nach dem Unterricht sauber verlassen wird.

Wir schützen unsere Umwelt und unsere Gesundheit.
Für unser Schulfrühstück verwenden wir Vesperdosen und Trinkflaschen, auf denen unser Name steht.
Wir sorgen für ein gesundes Vesper.
Wir helfen mit, Energie (Licht, Heizung, Wasser, Papier) zu sparen.
Wir vermeiden Lärm.

Verantwortlichkeiten

Verantwortlichkeiten von Eltern

Wir Eltern sorgen

  • dafür, dass unsere Kinder den sichersten und kürzesten Schulweg wählen (bei Umwegen besteht kein Versicherungsschutz).

  • für eine verkehrsgerechte Ausrüstung unserer Kinder, auch wenn sie den Schulweg mit dem Fahrrad zurücklegen (Fahrradhelm soll getragen werden; dringend empfohlen wird von der Unfallversicherung, den Schulweg mit dem Fahrrad erst nach Ablegen der Radfahrprüfung in Klasse 4 zurückzulegen).

  • für ein vorbildliches Herbringen und Abholen der Kinder, indem wir so parken oder halten, dass niemand gefährdet wird (nicht direkt am Schulhof, dem Schulgängle oder gegenüber, auch nicht auf den Fußwegen).

  • dafür, dass unsere Kinder rechtzeitig in die Schule kommen (Näheres siehe Anhang).

  • für ein gesundes Schulfrühstück.

  • für eine gute schulische Ausrüstung.

  • für das Abholen liegen gelassener Kleidungsstücke und Gegenstände (nicht abgeholte Dinge werden einer gemeinnützigen Einrichtung übergeben).

  • für eine pünktliche Abgabe von Unterschriften, Bescheinigungen und Entschuldigungen.

  • für ein freundliches Miteinander.

  • für eine gute Kommunikation mit der Schule.

Wir Eltern

  • trauen unseren Kindern etwas zu und ermutigen sie zu selbstständigem Handeln.

  • interessieren uns für das Schulgeschehen und die Erziehung unserer Kinder.

  • wollen die Kinder darin unterstützen, dass die Regeln für den ganzen Tag gelten.

  • übernehmen Verantwortung für die Erziehung unserer Kinder und zeigen Interesse an ihrem Lernfortschritt.

  • respektieren den Daten- und Persönlichkeitsschutz aller am Schulleben Beteiligten.

  • wünschen uns eine gute Kommunikation mit der Schule, Hilfestellungen bei Schulproblemen und suchen das direkte Gespräch.

Verantwortlichkeiten von LehrerInnen, BetreuerInnen, AG-LeiterInnen

Wir erhalten die Motivation unserer SchülerInnen zum Lernen und Leisten
- Wir verbessern die Grundlagen zum Lernen und Leistendurch eine entspannte und anregende Lernumgebungdurch für alle verbindliche Schul- und Klassenregeln.
- Wir orientieren uns im Unterricht auch an den Interessen und Bedürfnissen unserer SchülerInnen.
- Durch vielfältige Arbeitsweisen, Methodenwechsel und eine Rhythmisierung des Unterrichts erhalten und fördern wir die Aufmerksamkeit der Kinder und ihre Lust am Lernen.

Wir vermitteln und optimieren Grundfertigkeiten, Kenntnisse und Kulturtechniken
- Wir vermitteln dem Bildungsplan entsprechende Kompetenzen.
- Wir erweitern Allgemeinbildung und Fachwissen.
- Wir legen Grundlagen für problemlösendes Denken und selbstständiges Lernen.
- Wir achten darauf, dass jedes Kind seinen Platz in der Gemeinschaft findet.

Wir fördern unsere SchülerInnen individuell und ganzheitlich.
- Leistungsschwache und leistungsstarke Kinder fördern wir gleichermaßen durch unterschiedliche Angebote.
- Wir praktizieren fächerübergreifendes Arbeiten und das Lernen mit allen Sinnen.

Wir legen Wert auf eine gute Kommunikation mit den Eltern.
- Zu unserem Verständnis von einem guten Schulleben gehört eine vielfältige Zusammenarbeit mit den Eltern.
- Bei Projekten, Festen und anderen Aktivitäten arbeiten wir mit den Eltern zusammen und ermöglichen Einblicke in den Schulalltag.
- Wir wünschen das direkte Gespräch und den offenen Austausch.

Umgang mit Regelverstößen

- Wir versuchen durch vorbeugende und deeskalierende Maßnahmen Regelverstöße zu vermeiden.

- Wir versuchen, angemessen, gerecht und individuell zu reagieren.

- Wir trauen den Kindern zu, Regelverstöße zu erkennen und gegebenenfalls selbst zu beheben.

- Gelingt dies nicht nachhaltig, haben wir folgende Möglichkeiten zu reagieren:

* logische Konsequenzen (z.B.: beschmutzen -> säubern )
* Elterninfo
* Elterngespräch
* Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen (z.B. Strafarbeit,
Nachsitzen, )